Mit Fernfahrerkabine waren Emons-Fahrer privilegiert
Der Magirus S 7500 mit der charakteristischen Fernfahrerkabine war in den F?nfzigerjahren das Aush?ngeschild der Spedition Emons. In den Wirtschaftswunderjahren stand der m?chtige Rundhauber als einer der schwersten Lastwagen im Magirus-Deutz-Programm und verk?rperte die ?ra, als die luftgek?hlten Kraftpakete die deutschen Autobahnen eroberten. WIKING nimmt sich nach einer Reihe von j?ngeren Vorbildern diesmal einem wirklichen Klassiker an.
Das Herzst?ck des S 7500 war der legend?re, luftgek?hlte Deutz-V8-Dieselmotor. Mit einem Hubraum von rund 10,6 Litern mobilisierte er stolze 170 PS - eine beeindruckende Leistung f?r die damalige Zeit, die ihn im wachsenden Fuhrpark von Emons zum idealen Fahrzeug f?r schwere Lastz?ge und lange Strecken machte. Die Typenbezeichnung ,,S" stand f?r die Stra?enversion mit Hinterradantrieb, die im Gegensatz zu den kantigen Allrad-Modellen die ikonische, geschwungene Rundhaube besa?. Die Fernfahrerkabine, die im Karosseriebau immer Handarbeit bedeutete, war damals so etwas wie der Luxus der Landstra?e. Deshalb wurde der S 7500 f?r den Einsatz im Fernverkehr oft mit der sogenannten langen Kabine ausgestattet. W?hrend die Standardkabine knapp bemessen war, bot die Fernfahrerkabine entscheidende Vorteile f?r die Besatzung. Hinter den Sitzen befand sich zus?tzlicher Raum, der oft mit Schlafpritschen ausgestattet war - ein entspannender Ruheplatz f?r den obligatorischen zweiten Fahrer. In einer Zeit, in der Touren oft Tage dauerten, war dieser zus?tzliche Platz f?r die Fahrer ein massiver Komfortgewinn und ein Statussymbol auf den Rastst?tten.
Die Spedition Emons, 1928 von den Br?dern Willi und Peter Emons in K?ln gegr?ndet, erlebte nach dem Zweiten Weltkrieg eine Phase rasanter Expansion und Professionalisierung. W?hrend viele Unternehmen mit den Folgen der Zerst?rung k?mpften, legte Emons in den Nachkriegsjahrzehnten den Grundstein f?r das heutige globale Netzwerk. Unmittelbar nach dem Krieg konzentrierte sich das Unternehmen auf den Wiederaufbau der logistischen Infrastruktur im Rheinland. Bereits 1948 entstand die erste neue Speditionsanlage in K?ln, die als zentraler Knotenpunkt diente. Schon 1949 wagte Emons den Schritt ?ber die regionale Grenze hinaus und er?ffnete die erste Niederlassung in N?rnberg. Im Jahr 1953 weitete das Unternehmen sein Netz massiv nach S?ddeutschland aus, mit Standorten in Stuttgart, M?nchen und Freiburg. 1955 wurde die Emons Transporte GmbH ins Leben gerufen, um den Fuhrpark gezielt zu verwalten und die Effizienz der Transportwege zu steigern. In dieser Zeit kamen Lkw wie der Magirus-Deutz S 7500 zum Einsatz.
Fahrerhaus sowie Pritsche purpurrot. Purpurroter K?hlergrill mit silbernem Zierrat und Magirus-Zeichen. Verdeck moosgrau. Fahrgestell mit Kardanteil, Felgen und hintere Kotfl?gel ebenfalls purpurrot. Inneneinrichtung grau. Seitliche Pritschenbedruckung mit beigem Schriftzug ,,Emons Spedition" mit schwarzem Schlagschatten. Heckseitig ebenfalls beiger Schriftzug ,,Emons" mit schwarzem Schatten. Frontscheinwerfer gesilbert. R?cklichter karminrot bedruckt.
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